CampNaNo im April

CampNaNo im April

Auch wenn ich längst nicht mehr so viel schreibe wie früher, lasse ich mich immer wieder versehentlich überzeugen am NaNo im November oder an einem der Camps im Frühjahr/Sommer teilzunehmen.

Irgendwie ist es schon wieder passiert und ich habe entschieden, mich mal an 10k Wörtern im April zu versuchen. Immerhin habe ich noch bis zum 9. April frei und nicht wirklich viel zu tun bis dahin, also dachte ich, dass ich es ja einfach versuchen könnte.

Tatsächlich klappt es bisher auch ganz gut. Heute Nacht habe ich schon etwas über 1k Wörter geschrieben und einen groben Plan für die ersten 8 von 16 Kapiteln des Projektes gemacht. Auch für die zweite Hälfte der Geschichte habe ich schon ein paar Pläne.

Ich habe mir ganz heimlich (oder auch nicht, ich blogge) vorgenommen, dieses Jahr eine Rohfassung dieses Projektes zu beenden. (Es steht – zusammen mit der Frage, ob ich ein Tattoo habe – auf der letzten Seite meines Kalenders.) Es wäre sehr schön, wenn das klappen könnte. Ich halte es im Moment jedenfalls nicht für komplett unrealistisch. Mal sehen.

Eventuell werde ich sogar gelegentlich über meinen Fortschritt bloggen (oder eben unter @Mooswandern twittern).

schon wieder Sonntag. Huch.

Hallo.

Es ist schon wieder Sonntag. Wieso vergeht diese Zeit so schnell? Ich finde das alles viel zu gruselig.

Dinge, die passiert sind:

Ich war am Mittwoch bei Lexi zu Besuch. Zum Büchertauschen (wie viele Jahre haben wir dafür gebraucht?), Kuchenessen und Kater gucken.

 

https://twitter.com/akingdomofchaos/status/778607200403091456

Ich war mit meiner Schwester im Kino, Tschick angucken und feststellen, dass ich mich an praktisch nichts mehr aus dem Buch erinnern konnte und es irgendwann noch einmal lesen muss.

Mein Gilde-Re-Read ist inzwischen bei der Mitte von „The High Lord“. Ich habe zum ersten Mal seit jähren Fanfiction-Gedanken und habe dank Twitter vielleicht einen neuen Lieblingsblog. Ich habe vor Lachen geheult und ich weiß gar nicht, wie das so eskaliert ist.

Gestern Nacht habe ich ein bisschen was geschrieben und da war noch ein Plotbunny, das dazu führte, dass ich nachts knapp zehn Seiten in einem A5-Notizbuch vollgeschrieben habe. Vielleicht habe ich das Schreiben doch nicht ganz verlernt.

Ansonsten bin ich nach wie vor am Nachdenken über Uni, Studium und Zukunft und weiß nicht so recht, wohin ich eigentlich will und was ich machen soll.

Ein Teil von mir ist fest davon überzeugt, dass ich nicht aus Kiel wegziehen werde und dass ich Skandinavistik dort fertig studieren möchte und das Europäische Ethnologie gut werden kann.

Ein Teil ist aber der Meinung, ich sollte mich auch über andere Unis und Möglichkeiten informieren, an denen ich neben Skandinavistik vielleicht nur ein Nebenfach oder gar kein zweites Fach brauche.

Und ein Teil von mir will einfach alles hinschmeißen, sich im Bett verkriechen und mich in Büchern verlaufen. (Nö, Kopf. Das ist keine Option.)

Manchmal wäre es einfach cool, wenn ich vom Übersetzen leben könnte und mir nicht Gedanken um so Dinge wie ein Studium machen müsste. Aber das ist halt irgendwie nicht so realistisch.

Ich weiß es doch auch nicht.

Aber abgesehen von diesem Chaos geht es mir ziemlich gut gerade.

(tbc.)

Manchmal mache ich Witze darüber, dass ich einfach Bestseller schreiben sollte, um für die Dinge zu bezahlen, die ich zum Leben brauche oder die ich nicht brauche, aber gerne hätte.

Das scheint so ein Überbleibsel aus der Zeit zu sein, in der ich jeden Tag geschrieben habe und ständig übers Schreiben nachgedacht habe und dachte, irgendwann könnte ich das mal gut genug, um eines meiner Romanprojekte zu beenden.

Aber irgendwie habe ich seit einer Weile – sind 2 Jahre überhaupt noch eine Weile? – das Gefühl, das daraus zumindest in näherer Zukunft nichts werden wird. Mal ganz unabhängig davon, ob ich gut schreibe oder nicht.

Ich schreibe nämlich einfach nicht.

Ich weiß nicht genau, was der Grund ist, aber es passiert einfach nichts.

Ich habe immer noch die Charaktere der Großprojekte, die mir wichtig sind und die manchmal wie aus dem Nichts auftauchen und wollen, dass ich ihre Geschichten beende. Aber ich weiß, dass diese Projekte zu groß sind als dass ich sie ohne Plotplanung beenden könnte – und die habe ich im Moment nicht. (Und keine Zeit, daran etwas zu ändern.)

Ich mochte es noch nie, meine Texte zu planen. Überhaupt nicht.

Das dürfte auch der Grund sein, wieso ich vor allem Kurzprosa (und mal das ein oder andere Gedicht) schreibe.

Aber genau das ist es, was in letzter Zeit auch nur noch selten passiert. Vielleicht, weil mir die Zeit fehlt und vielleicht habe ich einfach verlernt wie das geht.

Ich weiß es nicht.

Aber ich vermisse es. So, dass ich heute versucht habe, mich hinzusetzen und irgendetwas Kurzes zu schreiben und nach ein paar Sätzen wieder aufgehört habe, weil das richtige Gefühl gefehlt hat.

Ich kann mich nicht zum Schreiben von Kurzgeschichten oder Gedichten zwingen, weil es dann keinen Spaß macht und die Sätze sich nicht anhören als müssten sie genau so sein und nicht anders.

Ich brauche beim Schreiben das Gefühl, nicht mehr ich zu sein. So seltsam das auch klingt, aber ich bin erst dann zufrieden, wenn ich hinterher nicht das Gefühl habe, dass ich den Text geschrieben habe.

Und das klappt einfach nicht mehr so richtig und das tut ziemlich weh.

Ich weiß gar nicht, worauf ich hinauswill, aber diese Gedanken waren in meinem Kopf und wollten aufgeschrieben werden.

(tbc. hoffentlich.)

Schlaflosigkeit nutzen

In sieben Stunden klingelt mein Wecker, aber ich habe mal wieder meine Müdigkeit irgendwo verloren und weil jetzt schon über eine Woche des NaNos vorbei ist, dachte ich, ich könnte die Schlaflosigkeit nutzen und über den aktuellen Stand bloggen.

Wordcount: 12 643 Wörter

Muse: hüpft aufgeregt in meinem Kopf auf und ab. Oder hin und her. Je nachdem.

Plot: bastelt sich langsam irgendwie zusammen, während ich wie immer planlos vor mich hinschreibe.

Uni: Fragt nicht. 

Sonstiger Geisteszustand: Ich bewerfe meine Charaktere entweder mit Flausch oder möchte sie schütteln und zwischendurch beneide ich sie, weil sie sich irgendwo kuschelnd verkrochen haben.

Alles ganz normal also und endlich wieder so wie es sein sollte.

Schreiben ist schön. <3

NaNo15 – Durchgeknallte Muse gefunden.

Bis vor kurzem hatte meine Muse sich erfolgreich irgendwo vor mir versteckt, aber seit ein paar Tagen bewirft sie mich mit Ideen.

Zuerst war da das Plotbunny zum NaNo-Novel und jetzt, wo ich gerade mal einen groben Plot und die ersten 1,3k Wörter geschrieben habe, hat sie eben beschlossen, dass dieses Projekt ein Zweiteiler wird.

Ich werde hier also irgendwie regelmäßig an meinem Schreibtisch sitzen und versuchen, neben dem Unikram und so weiter irgendwie zu schreiben und dieses Projekt zumindest ansatzweise voranzubringen.

Erwähnte ich schon, dass die Muse spinnt und ich den besten Freund meines Protagonisten fangirle? Sehr.

Achachach.