Interpretationssache?

Manchmal schreibe ich Dinge – Gedichte, Kurzgeschichten – und manchmal lesen Menschen das und manchmal denken die Menschen über den Inhalt nach.

Dann kann es schon mal vorkommen, dass ich gefragt werde, wie etwas gemeint war oder was ich mir dabei gedacht habe.

Ich finde solche Fragen wahnsinnig schwierig. In 9 von 10 Fällen habe ich nämlich gar nichts gedacht.

Ich lese viel lieber, was die Leser meiner Texte denken, wie es gemeint sein könnte.

Ich weiß nicht, wie das mit anderen Autoren* so ist, aber ich schreibe die meisten meiner Kurzgeschichten und Gedichte, weil die Worte eben irgendwie raus müssen und zwar genau so wie sie dann am Ende auf dem Papier oder im Dokument stehen. Da gibt es keine Planung oder großartige Gedanken darüber, welche Bedeutung eine bestimmte Formulierung haben kann oder wie ich mit welchem Stilmittel am besten welches Ergebnis erzielen kann.

(Ganz ehrlich: Ich hab‘ doch keine Ahnung von Stilmitteln – und das, obwohl mein Studium auch so etwas wie Literaturwissenschaft beinhaltet!)

Deshalb: Interpretiert meinen Kram gern so viel ihr wollt und erzählt mir, was ihr glaubt, was ich gemeint haben könnte. Ich würde es nur zu gern herausfinden!

Ich weiß es nämlich wirklich nicht.

(*Autoren – es fällt mir immer so schwer, mich Autorin zu nennen. Hm.)

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