Verändert

Ich denke viel nach. Manchmal vielleicht zu viel; vor allem nachts.
Aber ich finde, dass sich dieses Nachdenken im letzten Jahr ein bisschen verändert hat.

Anfang letzten Jahres haben diese Gedanken selten positive dafür aber überwiegend negative Gedanken hervorgerufen. Ich habe unnötige Dinge zigmal im Kopf hin und her gedreht, irgendwelche Sätze analysiert und auseinandergenommen und dabei zu viel hineininterpretiert. Ich hab‘ mich damit selbst verrückt gemacht. Ich kann mich an die ganzen Einträge hier erinnern, in denen ich von Angst geschrieben habe und von all den Dingen, die mich beschäftigten.

Es ist nicht so, dass ich nicht immer noch viel nachdenke und es immer noch ziemlich gut kann, mich im Zweifelsfall selbst ein bisschen in den Wahnsinn zu treiben. Aber: Ich lasse mich davon nicht mehr auffressen, glaube ich.
Ich finde nicht mehr jede Veränderung schlecht und ich freue mich inzwischen sogar etwas auf die Zeit nach der Schule.

Letztens habe ich einen Kommentar zu einem meiner Texte aus der Zeit gelesen, in dem die Verfasserin besagten Text depressiv nannte. Sicher, es ist keine Diagnose und ich kann das natürlich selbst nicht so gut beurteilen, aber ich glaube, wenn es so weitergegangen wäre, wie 2013 anfangs des Öfteren war, wäre ich davon nicht mehr allzu weit entfernt.
Ich merke, dass ich nur noch selten solche Stimmungstiefs habe, wie ich sie da oft und auch lang hatte. Ich merke auch, dass ich es schaffe, mich dem nicht mehr so hinzugeben, wenn es mir doch mal schlecht geht.

Ich kann nicht sagen, wo woran genau es liegt, dass es mir dann wieder besser ging und geht, aber ich bin wirklich, wirklich froh darüber.

Noch vor einem halben Jahr übrigens wäre dieser Eintrag passwortgeschützt gewesen, weil ich ein bisschen sehr paranoid war (und bin), aber im Grunde habe ich damit auch nur übertrieben. Das wenigste, was ich hier passwortgeschützt gepostet habe, verdient das Passwort wirklich.

Blogunlust

Ich denke, dieser Titel sagt schon einiges: Ich habe jetzt schon so lange nicht mehr regelmäßig gebloggt, dass ich erst einmal wieder einen Anfang finden muss und irgendwie fehlt mir dazu ein bisschen die Lust.

Wenn ich diese vor dem Mittwoch wiederfinde, gibt es noch einen Eintrag.
Wenn nicht, dann kann es unter Umständen bis Ende August dauern, weil ich ab Mittwoch bis auf wenige Tage abwesend (zwar nicht internetlos, aber bloggen am Handy möchte ich nur ungern).

Ich bin mir übrigens fast sicher, dass ich nur wieder anfangen müsste und dass die Lust dann auch wieder kommen würde, aber das muss ich eben erst einmal machen.

geschafft!

Ich habe heute mein Ziel erreicht und bin damit offiziell ein Gewinner des CampNaNo, sogar noch ein paar Tage vor Ende des Monats. :)

Außerdem konnte ich heute die Übersetzung von Sleepyhead auf „fertiggestellt“ setzen. Einerseits freue ich mich darüber, andererseits finde ich es aber auch schade, weil das Ende einen bitteren Beigeschmack für die Protagonisten hat und weil ich jetzt nichts mehr zu übersetzen habe.

Falls also irgendjemand eine fandomunabhängige, englischsprachige Geschichte kennt, die es wert ist, übersetzt zu werden, würde ich mich über Vorschläge freuen. :)

Außerdem bräuchte ich jemanden, der sich mit mir zusammen der Überarbeitung von Sleepyhead annimmt. Ich werde selbst noch einmal darüberlesen, könnte aber zwei weitere Augen gut gebrauchen.

Oh, und wo wir gerade schon bei Themen sind, die mit dem Schreiben zusammenhängen: eine Projektidee habe ich auch noch, aber ich weiß noch nicht genau, wie genau ich sie haben möchte. Nur so viel: Es hat etwas mit ersten Sätzen zu tun.