Wieso schreibe ich?

Wieso ich schreibe?

Wegen Momenten wie diesem, in denen ich grinsend – sehr! – vor dem Bildschirm sitze und Wörter und Gedanken und Ideen und Charaktere wie von selbst im Dokument auftauchen und ich nicht mehr weiß, wo oben und unten ist und ich mich so richtig, richtig gut fühle.

Ein bisschen ist das wie betrunken sein. Die gute Art von betrunken, die bei der ich nicht weiß wohin mit der guten Laune. Nur noch besser, weil ich weiß, dass da kein Alkohol ist, der Dinge mit meinem Gehirn tut.

Dieses Gefühl, verliebt in die eigenen Charaktere zu sein, noch bevor sie mir ihren Namen verraten haben und der Wunsch noch schneller tippen zu können, um mit meinen Gedanken mitzuhalten, die vor mir davonrennen und nur noch um das Eine („Schreibschreibschreib!“) kreisen und es ist ein angenehmes Kreisen.

Dieses „Ich muss das jetzt schreiben, sonst platze ich vielleicht.“

Deshalb schreibe ich. Ich könnte gar nicht anders und mal ehrlich, wieso sollte ich das denn wollen, wenn es sich so gut anfühlt?

2 Gedanken zu „Wieso schreibe ich?

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