- Dieses Wochenende war ich relativ produktiv. Meine Wettbewerbsbeiträge sind alle rechtzeitig fertig geworden, für die Schule habe auch ich ein bisschen was gemacht.
- Gestern war ich mit meiner Schwester bei meinen Großeltern, um mit meiner Cousine, ihrem Freund, meiner Tante und deren langjährigem Reisebegleiter den 80. meiner Oma nachzufeiern. Es gab viel Essen, man hat gegeneinander Quizduell gespielt, technische Probleme gelöst und ansonsten viel gelacht. (Den obligatorischen „Streit“ gab es natürlich auch. Aber daran ist man gewohnt.)
- Heute habe ich dann wie erwähnt etwas Schulzeug gemacht und abends waren wir beim Italiener essen. Man hat mir Pizza versprochen, dabei gab es dort gar keine Pizza. Nun. Lecker war es aber trotzdem.
- Gerade fehlt mal wieder der Beamer und Entfernung ist wie immer eine doofe Erfindung. (Besonders, wenn man nicht weiß, wann man dagegen das nächste Mal etwas tun kann.) Ach ja.
Aktuelles
Wochenende
Ich bin ein bisschen erleichtert, weil ich diese erste Schulwoche überstanden habe. Da ich die viele Bewegung (in den Ferien habe ich nichts gemacht, jetzt laufe ich täglich wieder die 4km zur Schule und zurück) und das frühe aufstehen kaum noch gewohnt bin, war ich abends immer ziemlich müde. (Gute Nachrichten heute: 10 Punkte in der Geschichtsklausur und 11 Punkte in der GFS – ebenfalls in Geschichte! Bin sehr zufrieden!) Heute habe ich nach der Schule erst einmal zwei Stunden geschlafen.
Anschließend habe ich den Sechserpack-Beitrag überarbeitet und gerade hochgeladen, etwas betagelesen und überlege gerade, den Entweder … Oder Beitrag noch einmal komplett über den Haufen zu werfen. Mir gefällt zwar die Idee, aber ich komme ums Verrecken nicht weiter und weiß nicht, wohin ich will.
Morgen geht es dann zu meinen Großeltern, Omas Geburtstag nachfeiern. Und ich kann doch abends nach Hause fahren, auch wenn sie allesamt vor Sorge halb umkommen werden. (Das S-Bahn fahren in und um Stuttgart ist ja so gefährlich um acht Uhr abends!)
mittwochs
Mittwochs:
- bin ich meist etwas früher wach als sonst, da mein Vater vor sechs aufsteht, was heute zwar noch nicht ganz dafür gesorgt hat, dass es mir für einen Tee gereicht hat, aber ich bin früher aufgestanden als normalerweise und das ist ein Anfang. (Morgen reicht es auf jeden Fall für Tee, da ich erst um 9:15 Unterricht habe, also um 8:45 aus dem Haus muss.)
- fängt mein Tag gleich richtig sinnvoll an. Ich habe Französisch und in der Regel wird in diesem Fach mit meinem Lehrer wenig gemacht. So auch heute.
- habe ich außerdem Deutsch, Erdkunde und Musik. In Deutsch haben wir begonnen Dantons Tod zu lesen und ich bin gleichzeitig fasziniert und verwirrt gewesen. Allerdings sind das wohl noch deutlich positivere Gefühl als die, die dieses Drama bei meinen Mitschülern weckt. Die Erdkunde-Stunde war meine viertletzte in meinem Schulleben. Im nächsten Halbjahr habe ich zu dieser Zeit frei und damit vier Stunden Mittagspause, was mich ziemlich stört. Musik war nicht sonderlich spannend. Wir haben ein Stück von Richard Strauss gehört und einen Schlager gesungen. Gruselig.
Ansonsten war heute nichts Besonderes mehr. Den Beitrag für den Sechserpack-Wettbewerb habe ich soweit fertig, er ist an einen Betaleser raus und wird morgen und am Freitag noch überarbeitet und dann ist sowieso die Deadline. Sonderlich zufrieden bin ich leider nicht, aber das bin ich ja sowieso selten. (Man kann schließlich immer alles besser machen!)
Matheklausuren, Femslash und die Twitter-TL
Mein Tag:
- Ich habe Mathe zurückbekommen. (Vier Punkte. Immerhin. Könnte dieses Halbjahr also auf fünf reichen.)
- Den ersten Schultag überlebt. (Am morgendlichen Tee gescheitert. War so kalt außerhalb des Bettes. Achja. Morgen neuer Versuch! )
- 150 Seiten „A Game of Thrones“ in der Mittagspause gelesen.
- Muskelkater von Sport. Aua! (Ab übernächster Woche spielen wir Badminton. Yay!)
- Ein bisschen Verunsicherung wegen Wettbewerbsdeadlines, die näher kommen.
- Oma möchte, dass wir nach ihrem Geburtstag am Wochenende über nacht bleiben, weil: Wir können doch nicht nachts! allein! mit der S-Bahn fahren!
- Die Muse will Fem-Slash. Ich habe keine Idee. Aber sie will eben! (Hat jemand Prompts?)
- Verstörende Geschichte über „Fliegenpenisse“ gefunden. TL: „Wie dekliniert man eigentlich Penis?“
- Ein guter Tag.
Ein Forum ohne Grundsatzdiskussionen?
Mir fällt es immer wieder auf, wenn ich im Forum von FanFiktion.de bin.
Man findet ein etwas kontroverses Thema und diskutiert, dreht sich im Kreis und diskutiert noch mehr.
Ich finde, Diskussionen oder Meinungsaustausch wichtig und finde es schön, dass man dort die Möglichkeit hat, genau das zu tun.
Aber mir fällt auf, dass diese Diskussionen oft zu nichts führen. Person A hat eine Meinung, Person B eine andere und häufig ist es so, dass weder Person A noch Person B auf den anderen zugehen.
Ist es so wichtig recht zu behalten? Und warum muss man eigentlich immer so krampfhaft versuchen andere von der eigenen Meinung zu überzeugen?
Beispiel Organspende: Dieses Thema wird gerade ziemlich intensiv diskutiert.
Da gibt es zum einen die, die einen Ausweis haben und sich für Organspende entschieden haben und die, die auch einen haben, aber keine Organe spenden möchten. (Sicher gibt es auch noch die, die keinen haben und sich nicht damit beschäftigen, aber die fallen gerade nicht so sehr auf.)
Wir haben also zwei „Gruppen“ mit unterschiedlichen Ansichten, die sich aus mit einem Thema auseinander gesetzt haben und zu einer Entscheidung gekommen sind. Jetzt werden also Argumente ausgetauscht. Man erzählt wieso man sich wie entschieden hat. Das ist ja erst einmal ganz normaler Meinungsaustausch, den ich gut finde.
Was mich jetzt aber stört ist dieses „Missionieren wollen“, das ich bemerkt habe. Man macht anderen (indirekte) Vorwürfe, weil sie sich anders entschieden haben.
Es sollte doch jeder selbst entscheiden können, was er mit seinen Organen tun möchte (oder was er zulassen möchte, was er entscheidet). Man könnte doch versuchen, das zu verstehen, selbst wenn man eine ganz andere Meinung hat. Ich finde, man kann dabei auch mal sagen, dass man sich diese Ansicht für sich selbst nicht vorstellen kann. Man kann auch sagen, wenn Argumente an den Haaren herbei gezogen sind. Aber gerade ein Thema wie Organspende ist meiner Meinung auch Gefühls- und Glaubenssache.
Wenn jemand zum Beispiel zu Lebzeiten nicht gern beim Arzt/im Krankenhaus ist und die Vorstellung an Maschinen zu hängen (die ja nötig sind, um die Organe entnehmen zu können) schrecklich findet, wird man ihn davon nicht abbringen können.
Auch nicht, wenn man ihm sagt, dass er doch mal an die Menschen denken soll, die er retten könnte und nicht so egoistisch sein soll.
Um es kurz zu machen, was ich eigentlich sagen will: Lasst den Leuten doch ihre Meinung, versucht sie zu verstehen und wenn man merkt, dass man da auf keinen gemeinsamen Nenner kommt, dann akzeptiert das doch.
Und vielleicht sollte man ab und zu auch mal daran denken, dass da auf der anderen Seite ein Mensch sitzt, der Gefühle und Gründe für seine Aussagen hat.