Gute Nacht, Sehnsucht.


„Können wir nicht einfach den Sommer nehmen und ein bisschen Musik und dann albern über eine Wiese hüpfen?“ @Herzschlaege, 26.02. 2015, 22:11 Uhr. (Ich mag diese Uhrzeit und ja, ich habe mich soeben selbst zitiert. Ich darf das!)

Ich will das. Ich will Sommer. Ich will Meer und gleichzeitig will ich ins Dorf, in dem ich aufgewachsen bin, weil ich die Stadt auch nach einem halben Jahr nicht gewohnt bin und es vermisse, keine hundert Meter vom nächsten Feld entfernt zu sein.

Ich will nachts wachliegen mit geöffnetem Fenster und Musik hören. Ich will nachts spazieren gehen. Oder morgens. Oder Abends. Sonnenauf- und untergänge fotografieren.

Ich will nachts wach sein und die angenehme Luft genießen. Ich will nachts wach sein, weil wir Besseres zu tun haben als zu schlafen. Ich will erst früh am Morgen einschlafen, wenn es schon fast wieder hell wird.

Und weil ich gerade nichts davon habe, träume ich mich einfach weg und das ist für kurze Zeit fast so gut.

 

(Gute Nacht, Sehnsucht. Schlaf schön. Ich warte derweil auf die Abfahrt meines Zuges.)

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