endgültig

Seit gestern Abend kann ich endlich von mir behaupten die Schule endgültig beendet zu haben und ich muss sagen, das Gefühl ist schon verdammt gut!

Nachdem ich jetzt endlich mein Zeugnis habe, habe ich heute angefangen, alle Bewerbungsunterlagen auszudrucken, sodass ich sie nur noch in Umschläge packen und abschicken muss. Ich bin froh, wenn alle Bewerbungen raus sind!

Ab nächster Woche heißt es dann erst einmal arbeiten und ich bin schon ganz froh, wenn ich wieder etwas zu tun habe und nicht mehr den ganzen Tag nur herumliege- oder sitze. (Nur auf das frühe Aufstehen freue ich mich ganz und gar nicht, aber das wundert wohl niemanden.)

Ich bin gespannt, ob ich meinen Schlafrhythmus bis dahin noch in den Griff bekomme. Leicht wird es sicher nicht. (Ich schlafe zur Zeit alles andere als gut. Aus Gründen.)

 

(EDIT: Hihi, das ist der erste Eintrag, der das Schlagwort „Uni“ irgendwie verdient hat.)

Blitzlichtspiele

Da WordPress mich nur mit viel Mühe und Kämpfen meine Bilder hochladen lässt, habe ich mir gerade einen Tumblr-Zweitblog erstellt, auf dem man in Zukunft alle Experimente mit der Kamera oder der MacBook-Webcam finden kann.

Vorerst gibt es mal nur ein paar Bilder von Gegenständen, die ich fotografiert habe, eventuell kommen demnächst aber auch Landschaftsaufnahmen oder ähnliches dazu.

Zu finden ist der Blog hier:

http://blitzlichtspiele.tumblr.com

Geschichten, die nicht loslassen

Geschichten, die nicht loslassen. Auch nach beinahe zwei Jahren nicht.

Geschichten, die noch immer so in meinem Kopf verankert sind, dass ich nach zwei Jahren darüber nachdenke, für sie zu fotografieren, weil ich im Internet keine passenden Bilder finden.

Geschichten, die mich darüber nachdenken lassen, ob es wohl möglich ist, einen günstigen Spiegel aufzutreiben, den ich zum Fotografieren nutzen und dafür kaputt machen kann.

Manchmal habe ich Ideen und würde diese dann einfach wahnsinnig gern umsetzen und wenn ich dafür riskieren muss, mich an Spiegelscherben zu schneiden.

Ich gebe zu, das ist nicht die beste meiner Ideen. Vielleicht bleibe ich doch besser bei einfachen Dingen und fotografiere Fächer und Pinsel.

Die Unterhaltungen und ich.

Ich wundere mich manchmal schon, wieso ich solche Sachen wie Forentreffen oder Twittertreffen mitmache, obwohl ich genau weiß, dass ich einen Großteil der Zeit schweigend den Gesprächen der anderen Teilnehmer zuhöre.
Ich höre gern zu, so ist es nicht, aber ich glaube, auf andere wirkt das ein wenig seltsam, wenn da jemand dabeisitzt und einfach nur schweigt.
Ich frage mich, was ich davon habe. Vielleicht mache ich es, weil ich neugierig auf die Menschen hinter irgendwelchen Accounts bin?
Eigentlich ist es auch gar nicht so, dass ich mich nicht unterhalten will. Wie gesagt: Ich höre gern zu und ich schweige eigentlich auch ganz gern. Aber ich unterhalte mich im Prinzip auch gern, es dauert nur. Ewig.
Ich weiß nie, wie ich irgendwelche Gespräche anfangen soll, wenn ich die Person, mit der ich spreche nicht schon lange kenne.
Wobei: Das ist auch so, wenn ich mit einer großen Gruppe zusammensitze und die Leute lange kenne.
Das war irgendwie schon immer so.
Solange mich niemand zwingt ein Gespräch anzufangen und verlangt: „Sag doch auch mal was!“ fühle ich mich in so großen Gruppen meistens auch nicht unwohl.

Aber manchmal frage ich mich wirklich, ob das sehr seltsam ist, wenn ich einfach nur dasitze, zuhöre und vielleicht ab und zu mal etwas sage.

Manchmal finde ich es ja irritierend, dass „Meine Welt hört da auf, wo meine Worte enden.“ mich gut beschreibt, ich aber mir gesprochenen Worten oft ganz schön wenig anfangen kann.

(Wie ich jetzt auf dieses Thema komme, weiß ich ehrlich gesagt nicht und ich glaube, dieser Eintrag enthält ein paar Gedankensprünge.)

Dead End

Dead End. Sackgasse. Ich drehe mich im Kreis um meine Gedanken.

Am Donnerstag geht der Flug und mir ist schlecht, wenn ich daran denke. Nicht etwa, weil ich Flugangst habe. Ich freue mich auf das Fliegen. Flugzeuge sind toll und fliegen sowieso.

Ein bisschen erbärmlich finde ich es schon, dass ich wegen einem zweiwöchigen Urlaub so fertig bin. Es ist nur ein Urlaub. Nur. Ein. Urlaub.

Man sollte meinen nach mittlerweile vier Jahren hätte ich mich an den Gedanken gewöhnt, dass (in) Griechenland nicht(s) mehr ist.

Trotzdem lag ich vorhin weinend im Bett und habe gehofft, dass ich einfach einschlafe und beim Aufwachen merke, dass alles einfach nur ein schlechter Traum ist.

Manchmal glaube ich, dass irgendetwas ganz schön kaputt gegangen ist, als meine Großmutter den Hausverkauf verkündet hat. Und ich habe es noch nicht geschafft, die Scherben wieder zusammenzusetzen.

Ich werde mich heute wohl von meinen Eltern fernhalten müssen, da sonst die Gefahr besteht, dass ich etwas sage, das ich nicht möchte und ihnen auch die Freude verderbe.

Ich möchte mich freuen. Ich fliege gern. Ich bin gern in anderen Ländern. Ich mag das Meer.

Aber es klappt einfach nicht. So sehr ich es auch versuche.

 

 

Und statt mit jemandem darüber zu sprechen, tippe ich irgendwelche Blogeinträge, weil ich niemandem auf die Nerven gehen will und es ja doch nichts bringt, wenn derjenige nur am anderen Ende des Internets sitzt und nichts machen kann. Ich hasse, hasse, hasse es.