ein fauler Tag

Heute war ich furchtbar faul, fürchte ich.

Aber irgendwie hat der Tag schon doof angefangen. Ich war spät dran, dadurch ziemlich müde und als ich in der Schule ankam, hatte ich ein ziemlich flaues Gefühl im Magen. Nicht wirklich schlecht, aber nah dran. Da war mein ketterauchender Lehrer (und die Raucher auf dem Schulweg) natürlich sehr förderlich. Nachdem ich in der Pause etwas gegessen habe, war es dann allerdings besser und die Müdigkeit hat sich langsam verflüchtigt. Aber die Zeit ging heute irgendwie nur im Schneckentempo vorbei.

Da die Freundin, mit der ich sonst die vier Stunden Mittagspause verbringe, heute Fahrstunde hatte, habe ich schon gestern beschlossen, dass ich heute über Mittag nach Hause gehe. Das habe ich dann auch durchgezogen (obwohl es geregnet hat), da ich gemäß dem Plan keine Sportsachen für abends dabei hatte. Später habe ich den Fehler gemacht, mich eine halbe Stunde hinlegen zu wollen und das endete damit, dass ich den Zeitpunkt verschlafen habe, zu dem ich wieder hätte losgehen müssen, um rechtzeitig zu Sport anzukommen. Ich bin also zu Hause geblieben und statt die Zeit sinnvoll zu nutzen, habe ich sinnlose Spiele am iPad gespielt.

Gerade eben habe ich dann immerhin die beiden Szenen aus Dantons Tod gelesen, die wir bis morgen haben müssen und angefangen mir Post-it-Streifen ins Reclamheft zu kleben.
Dabei habe ich allerdings festgestellt, dass ich es so wie ich angefangen habe, nicht komplett werde durchziehen könne. Muss mir also etwas Anderes einfallen lassen.

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Entfernung, Wochenende, Wettbewerbe.

  • Dieses Wochenende war ich relativ produktiv. Meine Wettbewerbsbeiträge sind alle rechtzeitig fertig geworden, für die Schule habe auch ich ein bisschen was gemacht.
  • Gestern war ich mit meiner Schwester bei meinen Großeltern, um mit meiner Cousine, ihrem Freund, meiner Tante und deren langjährigem Reisebegleiter den 80. meiner Oma nachzufeiern. Es gab viel Essen, man hat gegeneinander Quizduell gespielt, technische Probleme gelöst und ansonsten viel gelacht. (Den obligatorischen „Streit“ gab es natürlich auch. Aber daran ist man gewohnt.)
  • Heute habe ich dann wie erwähnt etwas Schulzeug gemacht und abends waren wir beim Italiener essen. Man hat mir Pizza versprochen, dabei gab es dort gar keine Pizza. Nun. Lecker war es aber trotzdem.
  • Gerade fehlt mal wieder der Beamer und Entfernung ist wie immer eine doofe Erfindung. (Besonders, wenn man nicht weiß, wann man dagegen das nächste Mal etwas tun kann.) Ach ja.

Wochenende

Ich bin ein bisschen erleichtert, weil ich diese erste Schulwoche überstanden habe. Da ich die viele Bewegung (in den Ferien habe ich nichts gemacht, jetzt laufe ich täglich wieder die 4km zur Schule und zurück) und das frühe aufstehen kaum noch gewohnt bin, war ich abends immer ziemlich müde. (Gute Nachrichten heute: 10 Punkte in der Geschichtsklausur und 11 Punkte in der GFS – ebenfalls in Geschichte! Bin sehr zufrieden!) Heute habe ich nach der Schule erst einmal  zwei Stunden geschlafen.

Anschließend habe ich den Sechserpack-Beitrag überarbeitet und gerade hochgeladen, etwas betagelesen und überlege gerade, den Entweder … Oder Beitrag noch einmal komplett über den Haufen zu werfen. Mir gefällt zwar die Idee, aber ich komme ums Verrecken nicht weiter und weiß nicht, wohin ich will.

Morgen geht es dann zu meinen Großeltern, Omas Geburtstag nachfeiern. Und ich kann doch abends nach Hause fahren, auch wenn sie allesamt vor Sorge halb umkommen werden. (Das S-Bahn fahren in und um Stuttgart ist ja so gefährlich um acht Uhr abends!)

mittwochs

Mittwochs:

  • bin ich meist etwas früher wach als sonst, da mein Vater vor sechs aufsteht, was heute zwar noch nicht ganz dafür gesorgt hat, dass es mir für einen Tee gereicht hat, aber ich bin früher aufgestanden als normalerweise und das ist ein Anfang. (Morgen reicht es auf jeden Fall für Tee, da ich erst um 9:15 Unterricht habe, also um 8:45 aus dem Haus muss.)
  • fängt mein Tag gleich richtig sinnvoll an. Ich habe Französisch und in der Regel wird in diesem Fach mit meinem Lehrer wenig gemacht. So auch heute.
  • habe ich außerdem Deutsch, Erdkunde und Musik. In Deutsch haben wir begonnen Dantons Tod zu lesen und ich bin gleichzeitig fasziniert und verwirrt gewesen. Allerdings sind das wohl noch deutlich positivere Gefühl als die, die dieses Drama bei meinen Mitschülern weckt. Die Erdkunde-Stunde war meine viertletzte in meinem Schulleben. Im nächsten Halbjahr habe ich zu dieser Zeit frei und damit vier Stunden Mittagspause, was mich ziemlich stört. Musik war nicht sonderlich spannend. Wir haben ein Stück von Richard Strauss gehört und einen Schlager gesungen. Gruselig.

Ansonsten war heute nichts Besonderes mehr. Den Beitrag für den Sechserpack-Wettbewerb habe ich soweit fertig, er ist an einen Betaleser raus und wird morgen und am Freitag noch überarbeitet und dann ist sowieso die Deadline. Sonderlich zufrieden bin ich leider nicht, aber das bin ich ja sowieso selten. (Man kann schließlich immer alles besser machen!)