On The Come Up von Angie Thomas | Rezension

Angie Thomas zweiter Roman stand schon auf meiner Leseliste seit ich The Hate You Give gelesen habe und vor kurzem bin ich endlich dazu gekommen, es zu lesen beziehungsweise das Hörbuch zu hören, die Rezension bezieht sich als (auch) auf meine Hörerfahrung.

Infos zum Hörbuch

Autor_in: Angie Thomas
Genre: Young Adult Contemporary, (Romance-Nebenplot)
Sprache: Englisch (Deutsche Übersetzung vorhanden)
Seitenzahl/Hörbuchdauer
ISBN (Print): 9780062498564 (Balzer + Bray 2019)

Content Notes: Rassismus, Polizeigewalt, Erwähnung von Drogenkonsum/Suchterkrankung, Erwähnung von Queerfeindlichkeit, Klassismus, Armut, Tod eines Elternteils

 

Kurzbeschreibung

Sixteen-year-old Bri wants to be one of the greatest rappers of all time. Or at least make it out of her neighborhood one day. As the daughter of an underground rap legend who died before he hit big, Bri’s got big shoes to fill. But now that her mom has unexpectedly lost her job, food banks and shutoff notices are as much a part of Bri’s life as beats and rhymes. With bills piling up and homelessness staring her family down, Bri no longer just wants to make it—she has to make it.

On the Come Up is Angie Thomas’s homage to hip-hop, the art that sparked her passion for storytelling and continues to inspire her to this day. It is the story of fighting for your dreams, even as the odds are stacked against you; of the struggle to become who you are and not who everyone expects you to be; and of the desperate realities of poor and working-class black families.

 

 

Meine Meinung

Angie Thomas‘ erstes Buch The Hate You Give ist ja eines dieser Bücher, die immer gern empfohlen werden, wenn es um (YA) Fiction von schwarzen Autor_innen geht und ich finde, One the Come Up hat das mindestens genauso verdient.

Die Bücher befassen sich zwar mit ähnlichen Themen, die Geschichten spielen beide in Garden Heights und es gibt in On the Come Up immer wieder Verweise auf die Ereignisse aus THUG, aber abgesehen davon sind die Bücher sehr verschieden und beide auf ihre Art großartig.

One the Come Up handelt von Bri, einer 16-Jährigen, deren Traum eine Karriere als Rapperin ist. Der Plot ist character driven und es geht viel um (komplizierte) Beziehungen (z.B. zu Familienmitgliedern), was ich immer sehr gern mag.
Das Buch bietet einen Einblick, wie es ist, Schwarz und arm zu sein und in den USA aufzuwachsen und wie struktureller Rassismus und Diskriminierung das Leben von Schwarzen Menschen und die Entscheidungen, die sie treffen (können) beeinflusst.
Bri findet im Laufe der Handlung heraus, wer sie ist bzw. sein möchte und ich fand ihre Charakterentwicklung und die darauffolgende Entwicklung der Beziehungen zu ihrer Familie und ihrer Freundschaften großartig umgesetzt.

Ich persönlich habe beim Lesen von allen Büchern immer einen Blick darauf, ob und vor allem wie Queerness dargestellt wird und ich finde, das Buch ist ein sehr gutes Beispiel dafür, wie queere Repräsentation (z.B. in Form von Nebenfiguren) sensibel umgesetzt werden kann.

Die einzige Kritik, die mir an diesem Buch einfallen könnte, wäre die an Verweisen auf eine gewisse Zauberer-Buchreihe; davon habe ich mittlerweile echt genug. Das zeigt aber nur, wie gut ich das Buch finde.

 

Fünf von fünf zufriedene Katzen; absolute Leseempfehlung!

 

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