Zukunftsgedanken

Irgendwann einmal hatte ich  das hier einmal gebloggt und das ist immer noch irgendwie ein Traum, den ich mir vielleicht irgendwann einmal erfüllen möchte.

Bis (falls jemals) das aber soweit ist, muss ich ja auch irgendetwas tun und entscheiden sollte ich mich möglichst bald. Inzwischen bin ich soweit, dass ich mir Pro/Contra-Listen für verschiedene Universitäten mache, obwohl ich ja noch nicht einmal weiß, wo ich überhaupt genommen werden würde.

Bewerben möchte ich mich gern in/für:

  • Freiburg (Skandinavistik & Politikwissenschaften)
  • Germersheim (Sprache, Kultur & Translation)
  • Kiel (Skandinavistik & Politikwissenschaften)
  • Mainz (British Studies & Politikwissenschaften)
  • Tübingen (Anglistik & Politikwissenschaften)

Es ist gut möglich, dass diese Liste noch mehrmals geändert wird, bis ich mich letztendlich für die Studiengänge entscheide, für die ich mich bewerben möchte. Bis vor einem Jahr ungefähr war „Sprache, Kultur und Translation“ ganz oben auf der Liste, aber inzwischen hat sich das geändert, weil ich mich für Übersetzungswissenschaft zwar immer noch interessiere, aber lieber Politikwissenschaft studieren möchte (und es Politik dabei nicht als Sachfach gibt).

Meinen Eltern wäre es am liebsten, wenn ich hier in der Gegend bleiben würde und mein Vater predigt mir immer, ich solle mir lieber überlegen, was ich denn später einmal machen möchte, damit ich am Ende nicht dastehe und merke, dass ich das Studium abbrechen möchte, weil es nicht das richtige war. (Ich kann das verstehen, kann mich aber in diese ganze Arbeitswelt so wenig hineinversetzen, dass ich keine Ahnung habe, was ich nach dem Studium möchte. Das ist alles so weit weg!)

Demnächst werde ich dann anfangen, sämtliche Bewerbungsfristen & Informationen darüber, was ich alle für die Bewerbungen an der jeweiligen Universität brauche, zusammenzusuchen und meiner Liste hinzuzufügen.

Meine Deutschlehrerin kommentierte den Skandinavistik/Politik-Plan mit einem „Skandinavien hat Zukunft“ und meine Politiklehrerin war selbstverständlich begeistert.

Die Zahnarzthelferin, die heute nachfragte, was ich denn nach der Schule machen möchte, meinte, ich solle mutig sein und Kiel wäre ja auch toll mit dem Meer in der Nähe.

Meine Großeltern und meine Tante finden es fast wichtiger, dass ich einen Führerschein mache. Zumindest kommt es mir so vor.

Und ich? Ich bin ein wenig verunsichert, was ich eigentlich will. Ist es jetzt besser, wenn ich beide Fächer gleichwertig studieren kann (wie in Kiel zum Beispiel) oder lieber ein Haupt- und ein Nebenfach? Skandinavistik oder Anglistik?

Nur mit Politik bin ich mir mittlerweile doch recht sicher.

 

Sonstige News: 

  • In den Osterferien war ich auf meinem ersten Konzert, das sehr toll war. <3
  • Meine Politiklehrerin hat heute versehentlich wieder angefangen, uns zu duzen, was irgendwie sehr niedlich war, weil sie es nicht einmal bemerkt hat und das „Sie“ ja von ihr ausging. ^-^
  • Das Wochenende der nächsten Woche ist schon sehr verplant: Mit einem Essen bei meiner Politiklehrerin mit dem ganzen Kurs. Mit einem Konzert und einem damit verbundenen Treffen mit einem Twitterer, worauf ich mich wirklich schon sehr freue. Mit einem Theaterbesuch mit einer sehr guten Freundin, der ich diesen zum Geburtstag geschenkt habe.
  • Am 19. Mai bekomme ich meine Prüfungsergebnisse und gleichzeitig das Thema und den genauen Termin für meine Präsentationsprüfung. Deshalb bin ich auch sehr froh, dass mein Wochenende so verplant ist, dann bleibt weniger Zeit für Nervosität.
  • Ich habe vergessen, was ich sonst noch so erzählen wollte. Tja. Das passiert eben, wenn man so selten bloggt.

10 Gedanken zu „Zukunftsgedanken

  • 07/05/2014 um 09:03
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    Anglistik in Tübingen ist kacke. Ich hab’s ein Semester lang gemacht. Hab danach das Studium endgültig geschmissen. Hatte eine Scheißdozentin. Organisation ist zum Weglaufen. Tutoren sind unfähig. Gebäude (Brechtbau–>Brechbau) ist hässlich und gehört abgerissen. Klos stinken, als hätte einer Kacke an die Wände geschmiert.
    Mach das nicht.

    Ansonsten: Vor der Situation stand ich vor drei Jahren auch. Hatte nur noch weniger Plan als du und jetzt, drei Jahre später, hab ich ein abgebrochenes Studium hinter mir (drei Semester, neue Studiengänge in jedem einzelnen ausprobiert) und fang gerade mal meine Lehre an.
    Studieren ist kacke. Also, so richtig.

    Ähm, ich weiß nicht, ob das jetzt so hilfreich war, aber ich hoffe, nie wieder eine Uni von innen sehen zu müssen ^^“

    Grüßchen

    Antwort
    • 07/05/2014 um 11:11
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      Tübingen ist auch nur auf der Liste, um meine Eltern zufriedenzustellen, weil es nah ist und ja. Eigentlich will ich dort nicht wirklich hin.
      Aber es ist immer gut, Erfahrungen von anderen zu hören. Deshalb danke dafür. ^^

      Ansonsten: (:D) Bevor ich es nicht ausprobiert habe, weiß ich nicht, ob ich Studieren gut finde oder nicht. Momentan ist es aber definitiv das, was ich möchte.

      Grüße zurück. :)

      Antwort
  • 07/05/2014 um 19:57
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    Warum legst du nicht erst mal ein Jahr Pause ein, um herauszufinden, was du willst? Kannst doch z.B. Praktika oder ein Freiwilliges Jahr machen, um auch mal zu sehen, wie es im Beruf später laufen kann.
    Ich hab auch eine nach wenigen Monaten geschmissene Ausbildung hinter mir, mache derzeit ein Freiwilliges Jahr im Museum und werde mich für dieses Wintersemester im Bereich Kultur für ein Studium bewerben.
    Die Praxiserfahrung wird dir später nur zugute kommen und es kann garantiert nicht schaden, erst mal ein paar Erfahrungen zu sammeln, ehe du dich vielleicht jetzt für ein falsches Studium entscheidest.

    Viel Erfolg bei deinen Plänen :)

    Liebe Grüße!

    Antwort
    • 07/05/2014 um 20:01
      Permalink

      Ich hab‘ es mir immer wieder überlegt, so etwas zu machen, weil ich eigentlich wirklich gern ins Ausland gegangen wäre. Ich hab‘ mich dann allerdings dagegen entschieden, weil sehr viele Projekte Unmengen an Geld kosten und für mich eigentlich klar war, dass ich studieren möchte und die Auslandspläne auf die Studienzeit verschieben würde. (Ich hätte gedacht, dass mir die Entscheidung leichter fallen würde. Letztendlich glaube ich aber, dass mir die Entscheidung vielleicht sogar davon abgenommen wird, wo ich angenommen werde. :’D)

      Inzwischen ist es wohl fast zu kurzfristig für einen Freiwilligendienst.

      Danke dir! :)
      Liebe Grüße zurück!

      Antwort
  • 07/05/2014 um 21:35
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    Falls du dich für Skandinavistik entscheidest, würde ich wirklich zu Kiel raten – nicht nur, weil ich da wohne, sondern auch von dem, was man so innerhalb des Fachs mitbekommt. Wir haben wohl (gerade auch vom Sprachangebot her) eine der besten Institutionen in DE (und die größte) und die Nähe zu Skandinavien ist natürlich ideal. Was ich so von anderen Unis gehört habe – teils ist das so „drei Räume im Keller“ :D
    Ich drücke dir jedenfalls die Daumen, dass du findest, was zu dir passt ^.^ ♥

    Antwort
    • 07/05/2014 um 21:37
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      Dass du da wohnst ist ja nicht gerade ein Argument dagegen. :P

      Wir werden sehen. Erst mal muss mich dann ja auch eine Uni haben wollen. :D

      Danke! <3

      Antwort
      • 08/05/2014 um 17:58
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        Stimmt :P
        Das werden sie schon. Sonst sind sie böse. oO :D

        <3

        Antwort
  • 08/05/2014 um 13:24
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    Hallöchen!

    Auf jeden Fall ist es nicht verkehrt, wie du an die Sache ran gehst. Es ist nie sonderlich leicht, große Veränderungen aus dem Stehgreif zu entscheiden.
    Aus Erfahrung kann ich dir sagen: Die Möglichkeit, dass dir das Studium doch nicht gefällt oder du dir erst nach ein paar Monaten an der Uni wirklich Gedanken über die Arbeitswelt machst und dann merkst, dass es dir doch nicht liegt, besteht immer. Man kann nie alle Bedenken gleich zerstreuen oder gänzlich aus dem Weg schaffen.
    Wichtig ist nur, dass du es für dich selbst früh genug entscheidest und nicht darauf achtest, was deine Eltern/Freunde/Großeltern am Besten finden. Es ist immerhin dein Leben.
    Warum deine Großeltern an dem Führerschein dran sind, kann ich dir denke ich beantworten: Sie wollen, dass du mobil bist und deine Familie jederzeit besuchen kannst ;) Und das ist wirklich niedlich.
    Ansonsten kann ich dir nur sagen: Zwei gleichberechtigte Fächer sind immer besser, weil du dann in beiden Richtungen erfolgreich sein kannst. Ist eines nur als Nebenfach abgestempelt, kommt das nie sonderlich gut an. Von daher … Wenn es dir wirklich Spaß macht, wirst du den damit verbundenen Stoff mit Sicherheit meistern.

    Ich wünsche dir auf jeden Fall viel Erfolg!
    Grüßle
    MdD

    Antwort
    • 08/05/2014 um 17:59
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      Hallo! :)

      Ja, ich werde auch versuchen, dass zu entscheiden, ohne mich von irgendwelchen anderen Leuten zu sehr beeinflussen zu lassen. (Ganz verhindern kann man das ja vermutlich nicht.)

      Stimmt, so habe ich das noch gar nicht gesehen. :) Aber ich denke, meine Familie kann sich auch nicht vorstellen, dass es jemanden geben kann, der nicht gern mit dem Auto fährt (und öffentliche Verkehrsmittel gern mag.) ^^

      Danke dir für deinen Kommentar! =) (Besonders für den Teil, der Hauptfach/Nebenfach betrifft! Ich hatte mir ganz ähnliche Gedanken gemacht.)

      Liebe Grüße!

      Antwort

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