Hm, ja. [nachdenkend]

Hm.

Irgendwie spüre ich gerade das Bedürfnis, mich (mir selbst) zu erklären. In letzter Zeit kommt das doch ab und an mal auf, auch wenn ich nicht genau sagen kann, wieso. (Vielleicht, weil gerade um mich herum so viel gefeiert wird, was ich durchaus verstehen kann: Immerhin haben wir den größten Teil unseres Abiturs hinter uns. – Vielleicht aber auch aus anderen Gründen.)

Eine Freundin-mittlerweile-eher-gute-Bekannte-weil-wir-nicht-mehr-so-viel-Kontakt-haben fragte mich vor ein paar Tagen: „Was spricht denn dagegen?“

Meine -unüberdachte- Antwort im ersten Moment: „Nichts.“

Und irgendwie ist es doch so: Sicher, man könnte argumentieren, es sei ungesund. (Aber wann interessiert es mich schon, ob ich gesund lebe, oder nicht?)

Ich könnte auch behaupten, ich sei gerne anders als alle anderen. (Aber wann gehe ich schon danach? Ich bin so wie ich bin und es ist mir in der Regel sehr egal, ob das nun besonders ist oder nicht.)

Oder vielleicht habe ich ja schlechte Erfahrungen gemacht? (Auch das wäre eine Lüge.)

Was also dann? Halte ich daran fest, weil ich mir mit 13 oder 14 vorgenommen hatte, mich von Alkohol fernzuhalten?

Halte ich daran fest, weil meine Eltern mich so erzogen haben? Weil es bei uns einfach nie mehr Alkohol gab als den Sekt an Silvester und Geburtstagen und mal ein Glas Wein im Restaurant? (Weil mir mehr oder weniger vorgelebt wurde, dass man keinen Alkohol braucht und das Teufelszeug ist?)

Um es mir leicht zu machen, behaupte ich manchmal, dass ich es einfach nicht mag. (Das glauben die Leute, meistens, ohne zu bedenken, dass ich das ja gar nicht wissen kann. Woher auch? (Wobei ich sagen muss: Vom Geruch her, habe ich bisher wenig gefunden, was mir spontan zugesagt hätte.)

Die einfachste (und vielleicht realistische) Antwort wäre wohl ganz simpel: Ich bin ein feiges Huhn. (Generell immer mal wieder und bei Dingen, die ich nicht einschätzen kann vielleicht besonders.)

Tja.

Und es ist ja nicht so, als wäre ich nicht neugierig. Irgendetwas muss ja doch daran sein.

Besagte Freundin-Bekannte von anfangs schlug vor, jeden Monat ein alkoholisches Getränk auszuprobieren. (Allerdings überzeugt mich das nicht sonderlich.)

Wie auch immer. Manchmal verstehe ich mich ja auch selbst nicht.

Aufgedreht? Nein, wir doch nicht!

Guten Abend liebe Leser (und ein Hallo an diverse anonyme Stalker)!

Meine Kreativität hat sich im Übrigen  schon verabschiedet, bevor ich angefangen habe, diesen Blogeintrag zu tippen.

Bestimmt ist die einfach verschwunden und macht es sich mit unserer Ernsthaftigkeit irgendwo gemütlich. Zu sagen, wir wären überdreht, wäre nämlich eine glatte Untertreibung.

Nachdem wir die Tücken dieses nicht so tolles Spiel (vorerst) überwunden haben, haben wir mehr überlebenswichtige Dinge, wie Eistee und Eis, gekauft und anschließend versucht das Puzzlemonster zu besiegen, woran wir heute zu unserem Leidwesen gescheitert sind. (Aber gestern; gestern da hat es geklappt! So!)

Nach dem Backen von Muffins und eines Schafes, haben wir das Haus erneut verlassen, um flauschigen Kühen zu begegnen und schließlich einen Zwischenstopp auf dem örtlichen Spielplatz einzulegen.

Wir haben außerdem das Forum und Twitter unsicher gemacht, schreiben kann ich leider auch nicht mehr vernünftig und ich schmeiße mit großer Vorliebe Flaschen um.

Highlight des Tages war natürlich das Rufen des geburtstagsfeiernden Nachbarn, der durch die ganze Straße nach mir rief.

 

Nun ja. Nicht ganz.

 

Wer herausfindet, was wir genommen haben, bekommt ein Muffin!

50 Dinge (Teil 4)

36. Meine Lehrerin bezeichnete mich am Montag als „Minimalistin vor dem Herrn“, womit ich ihr irgendwo recht geben muss. Das zeigt sich nicht nur in meinen (Deutsch-)Klausuren, sondern auch beim Schreiben meiner Geschichten. Nicht umsonst ist es vor allem Flash Fiction, was ich verfasse.

37. Ich schminke mich nicht. Wirklich fast nie. Maximal einmal im Monat. Nicht etwa, weil ich etwas gegen Schminke hätte, nein. Ich bin schlichtweg zu faul und da ich es nicht besonders oft mache, auch dementsprechend ungeübt.

38. Ich liebe Meloneneis. Das fällt mir gerade ein, weil ich jetzt Lust darauf hätte.

39. Ich möchte so viele Sprachen lernen, dass ich mich manchmal frage, wann (und wie) ich das jemals schaffen sollte.

40. Ich würde gerne lernen, mir ein Design für meinen Blog (komplett) selbst zu erstellen, weil ich damit grundsätzlich immer unzufrieden damit bin und wenn ich es selbst mache, kann ich wenigstens nur mir dafür die Schuld geben. Allerdings ist das auch eher so ein Wunschtraum, fürchte ich.

41. Ich habe noch nie eines meiner Großprojekte beendet. (Aber die Ideen werden immer mehr.)

42. Ich schaue kein Fernsehen. (Also ich schaue Filme und Serien auf DVD oder auch mal online, aber kein Fernsehen.)

43. Ich bin aus allen Wolken gefallen, als ich damals die Anfrage bekommen habe, ob ich OP bei FF.de werden wollte.

43. Viele meiner Freunde wohnen nicht in meiner Nähe.

50 Dinge (Teil 3)

27. Ich schreibe hauptsächlich Kurzgeschichten, aber es gibt auch viele Ideen für längere Geschichte, die in meinem Kopf herumgeistern.

28. Ich bewundere jeden, der mal eben 50 Fakten über sich findet. Mir fällt das verflucht schwer.

29. Ich höre unheimlich gern Menschen zu, die eine andere Sprache sprechen.

30. Ich habe, als ich noch jünger war, einige Male versucht, Tagebuch zu schreiben, aber das hat nie so gut getan wie dieser Blog (oder Twitter). Deshalb habe ich auch nie lange durchgehalten.

31. Ich friere sehr schnell.

32. Ich habe keine liebste Jahreszeit, mag es aber weder schwüle Hitze, noch Minusgrade. (Was nicht bedeutet, dass ich Sommer und Winter nicht mag.) Ich verstehe auch nicht, wie man sich dauerhaft eine Jahreszeit wünschen kann, ich glaube, dann würde ich eingehen.

33. Während ich diesen Eintrag schrieb, habe ich Lust bekommen eine Liste zu machen, mit Orten, die ich (noch) einmal sehen möchte.

34. Ich habe, obwohl ich im September Geburtstag habe, noch keinen ernsthaften Gedanken daran verschwendet den Führerschein zu machen und eigentlich möchte ich das auch gar nicht.

35. Ich habe noch nie in meinem Leben Alkohol getrunken. (Abgesehen von Wein in einem Essen, allerdings war das gekocht, das heißt, es zählt wohl nicht.) Ich habe bis jetzt auch noch nichts gefunden, dass mich (vom Geruch her) so gereizt hätte, als dass ich es hätte probieren wollen. Und ja: Ich weiß, dass man Alkohol oft nicht unbedingt trinkt, weil er so super-toll schmeckt.

50 Dinge (Teil 2)

16. Die erste Geschichte, die ich außerhalb der Schule geschrieben habe – und an die ich mich erinnern kann – handelte von einem Mädchen und ihren Freundin, die Reiterferien machten. (Damals fand ich das ganz toll und hätte das zu gern auch mal gemacht.)

17. Ich zeichne und male gerne, obwohl ich mich nicht für die begabteste Künstlerin halte. Mein liebstes Bild ist der Union Jack mit Acryl auf Leinwand, der auf meinem Bücherregal steht. Nichts Besonderes, aber mein erster Versuch auf Leinwand zu malen.

18. Ich fotografiere gerne – aber viel zu selten. Am liebsten Landschaften, Sonnenunter- und aufgänge bzw. den Himmel im Allgemeinen, oder Gebäude. Menschen allerdings eher nicht so gern. In meinem Zimmer hängen Fotos an der Wand, die ich mi Mamas analoger Spiegelreflex gemacht habe. (Auch wenn ich ungeduldig bin, war es irgendwie cool auf die entwickelten Bilder warten zu müssen.)

19. Ich mache gern Puzzles und höre dabei Hörbücher.

20. Ich besitze eine Dose mit kleinen Zetteln, auf denen schöne Dinge stehen, die verschiedene Leute mir gesagt haben.

21. Ich schreibe meisten am Computer, brauche aber Stift und Papier, um meine Geschichten zu planen.

22. Schöne Erinnerungen sammle ich in einem Schuhkarton – der langsam zu klein wird. Selbiges gilt für Briefe und Postkarten, die in einer anderen Box gesammelt sind.

23. Passend zu 22: Ich schreibe sehr gerne Briefe und/oder Postkarten, wozu mir gerade leider die Zeit fehlt.

24. Ich hatte als Kind nie einen Traumberuf.

25. Mir gefällt – obwohl ich meinen Vornamen mag – die griechische Version des Namens besser als die lateinische.

26. Ich bin eine dieser Personen, die den meisten Schullektüren etwas abgewinnen kann.